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Magazine by UseTree
Gute Frage Reading Time 2 min | 08.05.2014

Nächster Halt: Virtual Reality?

Spätestens seit der Social-Media-Gigant Facebook vor Kurzem die US-Firma Oculus VR für 2,3 Milliarden Dollar aufgekauft hat, ist Virtual Reality nicht mehr nur ein heiß diskutiertes Thema in der Gaming-Szene.

by Redaktion

Wie die Zukunft des Virtual-Reality-Facebooks letztendlich aussehen soll, ist noch unklar. Mark Zuckerberg schwärmt allerdings jetzt schon von Visionen, wie virtuellen Klassenräumen oder Arztbesuchen, die einfach durch Aufsetzen der VR-Brille Oculus Rift zu einer unterhaltenden und bereichernden Erfahrung werden sollen. Visionen beiseite, stellt dieses neue Medium auch große Möglichkeiten und Anforderungen an Interface- und Interaktionsdesigner. Denn wer will schon per VR-Brille in eine andere Welt eintauchen und dabei Maus und Tastatur bedienen?

Erste Ideen kann man schon hier und da erkennen. So beschreiben die Oculus-Entwickler auf ihrer Webseite eine zugehörige Kamera, die die Position der Brille im Raum bestimmen kann. Diese Methode kann dann rein theoretisch so weit entwickelt werden, dass durch Motion-Tracking sämtliche Bewegungen in die virtuelle Welt “übersetzt” werden. Sony arbeitet im Rahmen der kürzlich erschienenen Spielekonsole PlayStation 4 ebenfalls an einer VR-Brille unter dem Decknamen “Project Morpheus”. Kamera und Leuchtmittel zur Erkennung des Controllers im Raum sind hier bereits vorhanden.

Doch die Interaktionsart ist nur eine der Hürden, die gekonnt genommen werden wollen, wenn man sich auf eine neue Technologie vorbereitet. Wie werden in Zukunft Informationen dargestellt und bearbeitet? Haben Entwickler innovative Lösungen oder werden wir mit der nächsten Schreibtisch-Metapher konfrontiert? Eine mögliche Richtung ist mit Sicherheit die des HUD (Head-Up-Display). Was in der Spielebranche bereits seit Jahren genutzt wird, um den Spieler über seine Position, Verfassung oder sonstige Informationen auf dem Laufenden zu halten, findet auch in neueren Technologien (z. B. Google Glass) eine Umsetzung. Die Idee dabei ist, relevante und laufend aktualisierte Informationen in das Sichtfeld des Nutzers einzubauen, damit er diese stetig parat hat.

An dieser Stelle kommt mit Sicherheit nur die Spitze des Eisbergs zum Vorschein und es gibt unzählige Anwendungs- und Gestaltungsmöglichkeiten für eine solche Technologie. Jede Konferenz bringt neue Informationen und somit auch neue Möglichkeiten, auf die wir jetzt schon gespannt warten.

Bildquelle: unsplash.com