User-Feedback

Usability Testing: Wie bekomme ich ehrliches User-Feedback?

Nutzerbefragungen und -evaluation sind wesentlicher Bestandteil von Usability Testing. Doch oftmals scheinen die Antworten der teilnehmenden Nutzer nicht ganz ihrer wirklichen User Experience zu entsprechen. So erhalten wir beispielsweise trotz merklicher Probleme der User bei der Bewältigung eines Nutzungsszenarios vielmals nur positives Feedback.

Nick Kellingley greift dieses interessante Thema in seinem kürzlich auf interaction-design.org veröffentlichten Artikel „How to Get More Honest Feedback in User Testing“ auf und schildert seine Erfahrungen. Hier seine Tipps, um ehrlicheres User-Feedback zu elizitieren:

Wir wollen die Gefühle anderer nicht verletzen

Wichtig ist vor allem, zu Beginn des Tests ein Briefing mit allen Teilnehmenden durchzuführen. Erklären Sie, dass sie etwas für andere testen und dass das Feedback der Teilnehmenden keinerlei Auswirkungen auf Sie selbst als Testleiter hat.

User denken, sie werden getestet und nicht das Produkt bzw. System

Zu Beginn des Testings sollte zudem klar herausgestellt werden, dass nicht die User selbst, sondern das Produkt bzw. System getestet werden soll. Machen Sie deutlich, dass Sie wissen, dass das System wahrscheinlich einige Probleme aufweist und sie hier sind, um eben diese zu identifizieren.

User fokussieren eher die Fertigstellung einer Aufgabe als den Weg dahin

Wie in der Schule kommt es oftmals dazu, dass User den Fokus auf das Beenden einer Aufgabe legen, was ihnen ein gutes Gefühl gibt und sie zu positivem Feedback anregt. Hier sollten Sie die User nochmals zurück durch den Prozess der Aufgabenbewältigung begleiten und Ihre Beobachtungen zu aufgetretenen Problemen in jedem ihrer Schritte ansprechen.

User zeigen Ihnen mehr, wenn Sie sie lassen

Sie sind der Testleitende und somit der Experte. Doch manchmal ist es hilfreich, über die in Ihrer Beobachtung gesammelten Probleme hinaus zu erfragen, was die User selbst verbessern würden, wenn sie könnten. Auch wenn dies nicht immer funktioniert, kann dabei wertvolles Feedback gewonnen werden.

Den kompletten Artikel von Nick Kellingley auf interaction-design.org finden Sie hier:
https://www.interaction-design.org/literature/article/how-to-get-more-honest-feedback-in-user-testing

 

Bildquelle: https://unsplash.com/collections/898/perspective?photo=zgtTjXKxdDE

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Herzlich Willkommen!

Es ist so weit: Ab sofort starten wir mit unserer neuen Webpräsenz durch!

Hier erfahren Sie alles rund um unsere Arbeit, wer wir sind und was uns besonders macht. Gewinnen Sie einen Einblick in unsere Projekte und Arbeitsweise sowie einen ersten Überblick über unsere Services, die Sie entlang des gesamten Product Lifecycle begleiten.

Darüber hinaus werden wir in unserem Magazin regelmäßig über Neues und Wissenswertes aus der Welt der UX & Usability berichten. Dazu wird es neben interessanten Blogposts auch spannende Interviews geben. Wiederkehren lohnt sich also!

Für die Premiere unserer Interviewreihe konnten wir Tom Srocke von der Bosch Software Innovation GmbH gewinnen. Erfahren Sie in unserem Interview, was ihn an IT fasziniert, was er über den rasanten Wandel von Technologie denkt und welche Rolle dabei Usability & UX spielen. Hier geht´s zum Interview: www.usetree.de/interviews.

Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Lesen, Anschauen & Entdecken!
Ihr UseTree-Team

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Studie „Mobiles Arbeiten – Kompetenzen und Arbeitssysteme entwickeln“ gestartet

Das klassische Büro mit Anwesenheitspflicht war gestern. So scheint es zumindest, denn heute können Arbeitnehmer dank Smartphone, Tablet & Co. unabhängig von Ort und Zeit ihren Tätigkeiten nachgehen. Doch inwiefern ist diese Entwicklung bereits in der Praxis angekommen? Wie unterstützen Betriebe ihre Mitarbeiter dabei – mit den passenden Ressourcen oder der Entwicklung der dafür nötigen Kompetenzen? Diesen Fragen geht eine Studie nach, die der Messeveranstalter spring Messe Management koordiniert.

Theoretisch steht dem mobilen Arbeiten nichts im Weg: Technische Entwicklungen ermöglichen heute für fast alle Aufgaben eine ortsunabhängige, mobile Arbeitswelt. Arbeit verliert dabei mehr und mehr ihren Bezug zu einzelnen, stationären Arbeitsorten. Doch der Trend hin zu mobilen Arbeitsformen beeinflusst die Anforderungen an die „Mobile Worker“, an ihre Führung sowie an die Gestaltung ihrer Arbeitsplätze.

Welche Kompetenzen in einer mobilen Arbeitswelt besonders hilfreich sind und wie Arbeitgeber das Arbeitsumfeld dafür anpassen, ermittelt nun die Studie „Mobiles Arbeiten – Kompetenzen und Arbeitssysteme entwickeln“ – eine gemeinsame Initiative des Messeveranstalters spring Messe Management, der Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin (HTW Berlin), der Deutschen Gesellschaft für Personalführung e.V. (DGFP) sowie des Büros für Arbeits- und Organisationspsychologie (bao GmbH).

„Je besser der Person-Environment-Fit, also konkret das Zusammenspiel von Mensch und Arbeitsgestaltung, desto besser funktioniert mobiles Arbeiten – für Arbeitnehmer und Arbeitgeber“, erklärt einer der Studieninitiatoren Prof. Dr. Jochen Prümper von der Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin. „Dabei spielen nicht nur der IT-Support und der persönliche Handlungsspielraum eine Rolle. Auch die Fähigkeiten der Mitarbeiter wie Selbstmanagement oder Adaptionsfähigkeit sind wichtig. Führung muss neu gedacht werden“, ergänzt Katharina Heuer, Geschäftsführerin der Deutschen Gesellschaft für Personalführung e.V. (DGFP), als weitere Studienpartnerin.

Wie Personalverantwortliche die Beschäftigten in ihrem Betrieb für mobiles Arbeiten befähigen und welche positiven sowie negativen Konsequenzen damit verbunden sind, möchten die Studienmacher mithilfe einer Online-Befragung untersuchen. Ab sofort können Interessierte unter https://bao.sslsurvey.de/Mobile_Arbeit/ an der Umfrage teilnehmen, die bis zum 31. März 2016 läuft.

Die Ergebnisse der Studie stellen Prof. Dr. Jochen Prümper (HTW Berlin) und ein Vertreter der DGFP am Dienstag, 10. Mai, auf der PERSONAL2016 Süd in Stuttgart erstmals vor – bei der Eröffnungspressekonferenz der Messe und in einem Vortrag für alle Besucher.

 

Textquelle: Pressemitteilung der spring Messe Management GmbH, 1. März 2016 – Studie „Mobiles Arbeiten“

Bildquelle: https://pixabay.com/de/notebook-laptop-arbeit-pc-computer-405755/

 

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In unseren Workshops Usability verstehen lernen

Erfolgreiche Softwareprodukte haben in der Regel eines gemeinsam:
Sie lassen sich gut und intuitiv bedienen – es macht sogar Spaß, mit ihnen zu arbeiten.

Oft fehlen aber gerade kleinen und mittleren Unternehmen die Ressourcen, komplexe Maßnahmen zu ergreifen, um ihre IT-Produkte optimal auf die Bedürfnisse ihrer Kunden auszurichten. Nutzerfreundliche und intuitiv gestaltete Produkte kommen aber deutlich besser am Markt an. Auch Angestellte sind motivierter, wenn sie bei der Erledigung Ihrer täglichen Arbeit von den IT-Systemen unterstützt statt von deren Funktionsvielfalt verwirrt oder durch umständliche Bedienung behindert werden.

Wie kann man also eine Software trotz Ressourcenknappheit so gestalten, dass sie Arbeitsprozesse optimal unterstützt und zugleich nutzerfreundlich ist? Und wie können Einkäufer Softwareprodukte über rein funktionale Anforderungen hinaus beurteilen und auswählen?

Mit diesen und anderen Fragen beschäftigen sich unsere Workshops. Egal, ob Sie Tipps bei der Konzeption, Gestaltung und Evaluation benutzerfreundlicher Arbeits- und Unternehmenssoftware benötigen oder nach Hilfe bei der Auswahl und Implementierung des passenden Softwareproduktes für Ihr Unternehmen suchen, in unseren Workshops stellen wir Ihnen verschiedene methodische Herangehensweisen vor, die Sie auf dem Weg zu mehr Usability begleiten sollen. Sie haben die Möglichkeit, einen Überblick der wichtigsten Methoden – veranschaulicht an einigen Fallbeispielen – zu erhalten ebenso wie praktisches Wissen, um diese Methoden gewinnbringend im eigenen Unternehmen umsetzen zu können.

Kontakt: info@usetree.de

 

Bildquelle: UseTree

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Deutschlands Personas: Wer sind Ihre Online-Shopper?

Personas sind prototypische Nutzer, die die wichtigsten Zielgruppen einer Anwendung repräsentieren und zentral für deren Haupteigenschaften und Anforderungen sind. In einer neuen Studie von eResult wurde sich nun der Frage gewidmet, wer wohl die typischen Vertreter deutscher Online-Shopper sind.

Herausgekommen sind vier Nutzer-Typen: Oliva Online, Andreas & Anna Anspruch, Frank Fünfziger und Tina Tablet – errechnet auf Basis einer repräsentativen Online-Umfrage (n=1.000) unter Einsatz des Persona-Ansatzes. Ihre Anforderungen an Online-Shops und ihr Einkaufsverhalten im Web als auch in anderen Kanälen unterscheiden sich deutlich.

Erfahren Sie in der eResult-Studie Details zu den Merkmalen und Anforderungen der vier typischen Shop-Nutzer. Finden Sie heraus, wer Ihre Nutzer und Kunden sind und wie Sie auf die Wünsche Ihrer Persona(s) eingehen können!

>> Deutschland(s)-Personas: 4 repräsentative Online-Shopper Typen

Links:
http://www.eresult.de/fileadmin/Downloads/PDF/Personas_fuer_Deutschland/eResult_CaseStudy_Personas_fuer_Deutschland.pdf

http://www.eresult.de/newsletter/newletter-detailansicht/news/newsletter-juli-2015/

 

Bildquelle: https://pixabay.com/de/e-commerce-einkaufskorb-einkaufen-402822/

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Mobile Baustellen

Sicheres Bauen ist ohne eine sichere Baustelle undenkbar. Daher sollten Bauherren und Planer die notwendigen Maßnahmen zur Sicherheit und zum Gesundheitsschutz verantwortungsvoll bedenken. Um alle Gefährdungsbeurteilungen zu erfassen, ist allerdings bis jetzt oft ein gewaltiger Dokumentationsaufwand notwendig. Daher gibt es inzwischen auch für die Baubranche viele nützliche Apps, die es ermöglichen, Daten von mobilen Endgeräten ortsunabhängig abrufen zu können. Auf www.springerprofessional.de wurden einige interessante Apps vorgestellt:

Die Apps der BG BAU

Die BG BAU – Berufsgenossenschaft der Bauwirtschaft hat für ihre Mitgliedsbetriebe eine kostenlose App für iPads entwickelt, mit der die Arbeitsbedingungen und notwendigen Schutzmaßnahmen mobil und einfach erfasst werden können. Diese App, mit der gleich mehrere Baustellen erfasst werden können, führt die Unternehmen in sechs Schritten zur kompletten Gefährdungsbeurteilung: Unternehmensdaten erfassen, Arbeitsbereiche und Tätigkeiten festlegen, Gefährdungen beurteilen und Risiken ermitteln, geeignete Schutzmaßnahmen auswählen, Schutzmaßnahmen durch- und umsetzen sowie die Wirksamkeit der Schutzmaßnahmen überprüfen. Eine weitere App der BG Bau ist die sogenannte „Bausteine“-App, die ein mobiles Nachschlagewerk für unterwegs mit themenbezogenen Hinweisen, Erläuterungen von Präventionsvorschriften und Tipps für gesundes und sicheres Arbeiten enthält.

Apps für Informationen zu Gefahrstoffen

Außerdem bietet die BG BAU noch weitere webbasierte Apps des Gefahrstoff-Informationssystems GISBAU für alle gängigen Smartphones an. So stehen in der App WINGIS mobile die wesentlichen Inhalte der Gefahrstoff-Software WINGIS der BG BAU für Unternehmen und Beschäftigte zur Verfügung, z. B. alle wichtigen Informationen zu Bauchemikalien. Darüber hinaus bietet die App GHS mobile eine Umsteigehilfe auf das weltweit einheitliche System GHS (Globally Harmonized System of Classification, Labelling and Packaging of Chemicals).

Die ENBUS!-App

Weiterhin hat das Fraunhofer IAO gemeinsam mit Partnern aus Forschung und Industrie im EU-Projekt „ENBUS!“ eine App entwickelt, die eine neutrale und kostenfreie Nutzenabschätzung von Energieeffizienzmaßnahmen erlaubt. Der Nutzer wählt dazu ein Gebäudemodell und dessen Standort aus. Die App ermittelt dann modellhafte Energieeinsparungen für eine Vielzahl hinterlegter Produkte und Baustoffe und liefert weitere Hilfestellungen rund um die „Energieeffizienz im Gebäude“. Derzeit ist die ENBUS!-App als Prototyp für iPhone und iPad verfügbar. Künftig soll die Software auf andere Plattformen ausgeweitet und inhaltlich umfassend ergänzt werden.

Und was gibt es noch?

Darüber hinaus finden sich in den großen App-Shops noch zahlreiche Anwendungen der unterschiedlichsten Produktanbieter und zu den verschiedensten Themen. Mit dem „Kompendium der Wärmedämmung“, Anbieter ist BASF Wall Systems, können beispielsweise Informationen rund um das Thema „Dämmung“ abgerufen werden; in „Wärmepumpe geoCHECK“ von Vaillant geht es um den Einsatz von Wärmepumpen und verschiedene Energiequellen; auch das auf Schalungen spezialisierte Unternehmen Peri bietet einige mobile Helfer für die tägliche Arbeit.

Ebenso machen viele Softwarelösungen der CAD-, CAFM– oder BIM-Anbieter sowie der auf Bauprozesse spezialisierten IT-Unternehmen inzwischen die mobile Zusammenarbeit und den ortsunabhängigen Zugriff auf Software möglich.

Links aus diesem Beitrag:

http://www.springerprofessional.de/apps-fuer-die-baubranche/5499272.html?cm_mmc=ecircleNL-_-LM_GI-Radar+77-_-S_Nachrichten+aus+GI+und+Informatik+vom+23.12.2014-_-L_29

http://www.bgbau.de/

http://www.iao.fraunhofer.de

http://www.enbus.eu/

http://www.wallsystems.basf.com/

http://www.vaillant.de/

http://www.springerprofessional.de/010—cafm-software-und-cafm-systeme/3703080.html;jsessionid=34BEABF55CF9026B3BF6BE150B0BD747.sprprofltc0203

http://www.springerprofessional.de/016—information-management-for-sustainable-building-projects/4092604.html;jsessionid=34BEABF55CF9026B3BF6BE150B0BD747.sprprofltc0203

http://www.springerprofessional.de/012—wissensbasierte-prozesskonfiguration-von-bauprozessen/5488424.html;jsessionid=34BEABF55CF9026B3BF6BE150B0BD747.sprprofltc0203

 

Bildquelle: https://pixabay.com/de/kran-turmkran-turmdrehkran-tdk-678609/

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