Regionale Eröffnung des Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrums Usability in Berlin

Gemeinsam mit der Technischen Universität Berlin sind wir einer der regionalen Projektpartner des bundesweit agierenden Netzwerks der Mittelstand 4.0-Kompetenzzentren.

Im Rahmen der heutigen Kick-Off-Veranstaltung in der Technischen Universität Berlin informierten sich zahlreiche mittelständische Softwareanbieter, Start-Ups, Berater und UX-Experten über das Leistungsangebot des Kompetenzzentrums in den Themenbereichen Usability und User Experience (UUX) sowie Digitalisierung und Agilität.

Im März 2018 hat das bundesweit agierende Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Usability erfolgreich seine Arbeit gestartet. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) fördert mit dieser Initiative die Digitalisierung in kleinen und mittleren Unternehmen sowie im Handwerk.

Wir freuen uns, dass wir heute Kontakte zu spannenden Pilotprojektpartnern knüpfen konnten.

Sind Sie und Ihr Unternehmen selbst an einer Zusammenarbeit im Rahmen eines solchen Pilotprojekts interessiert? Schreiben Sie Sarah Schulte aus unserem Team eine Mail mit Ihren Fragen und Ideen.

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EOS und UseTree erhalten iF DESIGN AWARD für die einfache & intuitive Benutzeroberfläche der EOSPRINT 2 Software

Offenes und produktives Tool zur Datenvorbereitung erweitert Möglichkeiten des marktverändernden, industriellen 3D-Drucks

Krailling, 12. März 2018 – EOS, der weltweit führende Technologieanbieter im industriellen 3D-Druck von Metallen und Kunststoffen, hat zusammen mit UseTree, Partner für UX-Designentwicklung, für die intuitive Benutzeroberfläche der EOSPRINT 2 Software den iF DESIGN AWARD 2018 in der Kategorie ‚Apps / Software‘ erhalten. Der iF DESIGN AWARD wird seit 1953 von der iF International Forum Design GmbH vergeben und gehört zu den größten und bedeutendsten Design-Preisen weltweit. Am diesjährigen Wettbewerb um die begehrte Auszeichnung für hervorragendes Design nahmen über 6.400 Arbeiten aus 54 Ländern teil.

Die EOSPRINT 2 Software überzeugte die mit 63 unabhängigen internationalen Experten besetzte Jury durch sein intuitives und offenes Konzept der Benutzeroberfläche. Sie unterstützt Ingenieure bei ihrer täglichen Arbeit und ist ein hervorragendes Beispiel dafür, wie gelungenes Design komplexe Prozesse zugänglicher macht und dem Benutzer damit mehr Möglichkeiten an die Hand gibt.

Der von EOS angebotene industrielle 3D-Druck verändert die Art und Weise, wie Unternehmen ihre Produkte konstruieren und fertigen. Auf Basis hoher Designfreiheiten ermöglicht die Technologie individualisierte Produkte für die Medizin wie auch die Serienproduktion hochwertiger Bauteile für die Automobil- und Luftfahrtindustrie. Sie ist damit zurzeit eine der treibenden Kräfte auf dem Weg in die digitalisierte Fabrik der Zukunft. Gleichzeitig bietet sie Unternehmen mehr Flexibilität, um immer kürzere Innovationszyklen zu bewältigen und sich an rasant verändernde Marktanforderungen anzupassen. Und ist für Unternehmen die richtige Wahl in zunehmend umkämpften Wettbewerbsumfeldern – denn sie unterstützt Unternehmen beim Schutz bestehender Geschäftsmodelle und bei der Erschließung ganz neuer Geschäftsfelder.

EOSPRINT 2 Software: intuitive, offene und produktive Datenvorbereitung für industriellen 3D-Druck

EOSPRINT 2 ermöglicht eine intuitive, offene und produktive Datenvorbereitung über die Zuweisung und Optimierung von Prozessparametern für CAD-Daten für den industriellen 3D-Druck auf EOS-Systemen. Die Software bestimmt exakt den Weg des Lasers während des Bauprozesses und beeinflusst damit Faktoren wie Oberflächenbeschaffenheit, Zugfestigkeit und Baugeschwindigkeit.

Dazu Gerd Denninger, Produktmanager Software bei EOS: „Wir sind sehr stolz darauf, dass wir zusammen mit dem Team von UseTree den iF DESIGN AWARD gewonnen haben. Dieses Güte- und Qualitätssiegel bestätigt uns in dem Bestreben, es Unternehmen immer weiter zu erleichtern, den industriellen 3D-Druck als etabliertes Fertigungsverfahren einzusetzen.“ Und er fährt fort: „2016 haben wir uns entschieden, EOSPRINT völlig neu zu gestalten. Die Benutzeroberfläche der Vorversion war komplex und entwicklerorientiert, weil sie sich über mehr als 15 Jahre organisch entwickelt hatte. Unser erklärtes Ziel war daher die Schaffung einer einzigartigen Nutzererfahrung, die einen einfachen und problemlosen Umgang mit unserer Technologie möglich macht.“

Ariane Jäger, Senior UX Consultant bei UseTree, ergänzt: „Als EOS-Partner bei dieser Neuentwicklung haben wir uns zunächst einen umfassenden Überblick über die Kernfragen und die unterschiedlichen Kundenbedürfnisse verschafft. Dann haben wir die technischen Prozesse analysiert und in einem nächsten Schritt in einfache, intuitive Sequenzen übersetzt, die unterschiedliche Wissensstände und Nutzerbedürfnisse berücksichtigen.“

Heute arbeitet EOSPRINT 2 mit einem workflow-basierten Ansatz, der den Prozess der Additiven Fertigung abbildet. Tools und Merkmale verhalten sich dabei entsprechend dem Kontext des jeweiligen Vorbereitungsschritts im Workflow und erleichtern den Ingenieuren das Tagesgeschäft. Die Software verfügt über eine klare, zeitgemäße und professionell gestaltete Benutzeroberfläche. Damit ist EOSPRINT 2 ein Paradebeispiel dafür, wie man komplexe Prozesse durch gutes Design zugänglicher machen kann.

Weitere Informationen über EOSPRINT 2 finden Sie im Abschnitt „Design Excellence“ des iF WORLD DESIGN GUIDE und auf der EOS-Website.

 

Bild: EOS & UseTree Projektteam EOSPRINT 2 (Quelle: Anna Seibel & Verena Vötter)

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UX in der Projektarbeit: 5 Dinge, die jeder wissen sollte

Vor Kurzem wurde auf interaction-design.org ein lesenswerter Beitrag zum Thema UX in der Projektarbeit veröffentlicht, der die wichtigsten Punkte zur Rolle und zum Verständnis von UX in der Produktentwicklung anspricht. Auch wir möchten zum neuen Jahr die Gelegenheit nutzen, um noch einmal diese Punkte aufzugreifen und eventuelle Missverständnisse aus dem Weg zu räumen. Hier also fünf Dinge, die jeder über UX in der Projektarbeit wissen sollte:

1. UX Research ist wesentlich für die Produktentwicklung.

Die erste Hürde in UX-Projekten sind oftmals die Leute, die denken, dass sie bereits alles über ihre Kunden wissen. Wichtig hier: Es muss zwischen Markt- und UX-Forschung unterschieden werden. Marktstudien betrachten weite Trends sowie das Kaufverhalten von Kunden. UX Research untersucht vielmehr individuelle Verhaltensweisen von Kunden bei der Nutzung eines Produkts.

2. UX-Prozesse sind iterativ.

Um großartige Produkte zu entwickeln, benötigen wir Iterationen, sprich wir müssen unsere Idee testen, anpassen und danach wieder testen. Erst wenn wir endlich eine Iterationsstufe erreicht haben, die erheblich besser als die letzte Version bzw. das Produkt der Konkurrenz ist, haben wir unser Ziel erreicht. Das braucht meist einige Zeit, ist aber notwendig.

3. Es gibt keinen UX-Standardprozess.

UX darf nicht als ein standardmäßiger Prozess verstanden werden, der für jedes Produkt gleich angewendet werden kann. Genauso wie jedes Produkt und jede Nutzergruppe etwas Einzigartiges sind, so sollte auch jeder Entwicklungsprozess etwas Einzigartiges sein.

4. JA, wir müssen testen.

Um Produkte zu gestalten, die Ihre Kunden liebend gern nutzen, müssen wir testen. Auch wenn UX-Experten an Bord des Entwicklungsteams sind, repräsentieren diese nicht Ihre Nutzer. Tests mit zukünftigen Nutzern sind die einzige Rückversicherung, die wir haben, um festzustellen, ob sich das Produkt in die richtige Richtung entwickelt.

5. UX ist mehr als Usability.

Usability ist wichtig. Aber User Experience ist mehr. Usability ist die Mindestanforderung, die ein marktreifes Produkt erfüllen sollte. Wie die Autoren von interaction-design treffend formulieren: UX beinhaltet alles, was den Unterschied zwischen „it works“ und „it wows“ ausmacht!

Den kompletten Artikel finden Sie unter https://www.interaction-design.org/literature/article/5-things-everyone-should-know-about-ux-work.

 

Bildquelle: Photo by Štefan Štefančík on Unsplash, Author/Copyright holder: Unsplash.com, Copyright terms and licence: CC0

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UseTree beim World Usability Day Berlin 2017

Am 9. November 2017 war es wieder so weit! Rund 550 Besucher kamen ins Mercure Hotel MOA, um gemeinsam den weltweiten Tag der Usability und User Experience in Berlin zu erleben.

In interessanten Vorträgen und Workshops wurde das diesjährige Thema „Artificial Intelligence“ aus vielseitigen Blickwinkeln beleuchtet. Referenten und Teilnehmer diskutierten dabei in spannenden Talks die Chancen und Herausforderungen, die sich für Gestalter und Nutzer aus den neuen Möglichkeiten im Bereich AI ergeben.

Auch wir von UseTree konnten Teil dieses spannenden Tages sein. Zusammen mit Tom Lüders von der Hella Aglaia Mobile Vision stellte Stefan unsere Zusammenarbeit zum Hella Labeling Tool für Fahrerassistenzsysteme vor. Dabei ging es um die Entwicklung und Erprobung von Fahrerassistenzsystemen, die zunehmend Unterstützung, Komfort und mehr aktive Sicherheit bieten. Von einer Fahrzeuggeneration zur nächsten werden diese Systeme immer intelligenter, müssen jedoch bis zu deren Zulassung hohe Anforderungen erfüllen.

Um Aussagen über Leistungsfähigkeit, Qualität und Zuverlässigkeit von Assistenzsystemen treffen zu können, bedarf es während der Entwicklung und auch im Testbetrieb großer Mengen an Daten sowie der zuverlässigen Erfassung dieser Trainingsdaten (Labeling). Wir durften in unserem Vortrag „User-Centered-Design in der Entwicklung von Fahrerasssistenzsystemen“ zeigen, wie im gemeinsamen Projekt der Hella Aglaia und UseTree ein System entstanden ist, mit dem nachhaltig die Qualität der Arbeitsergebnisse erhöht und die Durchlaufzeiten für das manuelle Labeling gesenkt werden konnte.

Wir danken noch einmal allen Teilnehmern des diesjährigen World Usability Day Berlin für die inspirierenden Vorträge & Gespräche – bis 2018!

Mehr Eindrücke und Fotos vom WUD Berlin 2017: https://flimme.tv/wud_berlin

Der World Usability Day 2017 im Newsletter des BMWi: http://newsletter.mittelstand-digital.de

Weitere Infos rund um den WUD Berlin: http://2017.wud-berlin.de

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World Usability Day Berlin 2017

Die technischen Möglichkeiten im Bereich der künstlichen Intelligenz / Artificial Intelligence schreiten rapide voran. Für uns – als Gestalter wie auch als Nutzer dieser Systeme – ergeben sich daraus viele neue Herausforderungen und Chancen, die Thema des diesjährigen World Usability Day Berlin am 9. November 2017 im Mercure Hotel MOA Berlin werden sollen.

Unsere Umwelt wird immer intelligenter. Computer und Maschinen nähern sich dem Menschen in ihren Fähigkeiten, ihren Interaktionsmöglichkeiten und in ihrem Verhalten immer stärker an. Smartphones reden mit uns, empfehlen uns Restaurants basierend auf unseren Vorlieben und erkennen, wer auf unseren Fotos zu sehen ist. Autos lernen, autonom zu fahren und vereinbaren Wartungstermine, bevor ein Schaden überhaupt eintritt.

In der UX-Community bemühen wir uns, die Interaktion mit Maschinen immer menschenfreundlicher zu gestalten. Rücken wir diesem Ziel etwas näher, wenn Maschinen lernen, ‚Bedeutungen‘ zu verstehen, situationsabhängig Informationen zu vermitteln und selbständig Schlussfolgerungen ziehen? Welche Chancen bietet künstliche Intelligenz, um die Kluft zwischen Mensch und Maschine weiter zu überbrücken? Was sind die Anforderungen an ein Interface im Zeitalter von AI?

Beim World Usability Day Berlin 2017 sollen diese und weitere Fragen diskutiert werden. Dazu wird in interessanten Beiträgen gezeigt, wozu AI-Systeme heutzutage in der Lage sind. Es soll aber auch die menschliche Sicht auf intelligente Systeme kritisch hinterfragt werden – so z.B. in Untersuchungen zur Akzeptanz von AI-Systemen, Betrachtungen zu Veränderungen im Interaktionsverhalten und zu den Auswirkungen auf das gesellschaftliche Miteinander.

Weitere Informationen zum World Usability Day Berlin 2017 sowie zum diesjährigen Programm und zur Anmeldung gibt es unter folgendem Link: 2017.wud-berlin.de.

 

Bildquelle: http://2017.wud-berlin.de

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UseTree auf der Bosch ConnectedWorld

Vom 15. – 16. März fand in diesem Jahr in der STATION-Berlin die jährliche IoT-Konferenz „Bosch ConnectedWorld“ der Bosch-Gruppe statt. In drei Session Tracks, inspirierenden Keynotes, einer großen IoT-Ausstellung und vier Hack Challenges konnten die Teilnehmer ihre Best Pracices rund um das Thema Internet of Things teilen. Und auch wir von UseTee waren dabei!

Im Rahmen des Hackathons durften wir Teil eines interessanten UX-Workshops sein, in dem die beiden motivierten Teilnehmer-Gruppen zwei Tage lang die Phasen des Design-Thinking-Prozesses durchlaufen und unterschiedliche Methoden ausprobieren konnten. Als Abschluss wurden den Zuschauern zwei begeisternde Konzeptideen präsentiert, die die kreative Arbeit der einzelnen Workshop-Phasen anschaulich widerspiegelte.

Auch konnten wir Einblicke in die große IoT-Ausstellung gewinnen und den hochwertigen Keynotes lauschen, die den Konferenzteilnehmern aktuelle Fallstudien und Methoden als auch die visionären Ideen der Zukunft zu IoT-Produkten, -Dienstleistungen und -Lösungen näher brachten.

Weitere Infos zur diesjährigen Bosch ConnectedWorld finden Sie unter: www.bcw.bosch-si.com/berlin/.

 

 

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Deutsche Maschinenbaubranche auf der Suche nach der richtigen Balance

Am 12.12.2016 berichtete die F.A.Z. im Rahmen des Wechsels an der Spitze des Verbandes Deutscher Maschinen- und Anlagenbauer über die Situation der deutschen Maschinenbaubranche: Trotz neuem motivierenden Verbandspräsidenten sucht sie noch nach der richtigen Balance zwischen Gründlichkeit und Geschwindigkeit.

Die deutschen Maschinenbauer gehören mit ihren hochmodernen, vernetzten und miteinander kommunizierenden Produkte zweifelsohne international zur technischen Avantgarde, so die F.A.Z. Allerdings könnte der Umgang mit den Daten, die die Maschinen zusammentragen, kreativer sein. Und damit fehlt ein wesentlicher Baustein zu einem Produkt, das im Rahmen der Plattform Industrie 4.0 beschrieben wird. Die Nutzung von Big Data und Cloud-Lösungen gelte nicht als Kernkompetenz der Maschinen- und Anlagenbauer, obwohl bereits durchschnittlich ein Drittel der Investitionen in die Digitalisierung gesteckt würde.

Um die gewonnenen Daten der Wertschöpfungskette derart zuzuführen, dass sie Grundlage sein können für Prozessoptimierungen und strategische Entscheidungen, ist nicht nur eine geeignete algorithmische Aufarbeitung erforderlich, sondern auch eine geeignete Darstellung dieser Interpretationen. Die Darstellung benötigt ein Konzept, das die Gemeinsamkeiten einer Produktfamilie widerspiegelt und gleichzeitig die Besonderheiten eines einzelnen Produktes herausarbeitet. Die Überführung eines solchen Konzeptes in ein Design – das eingebettet ist in das Corporate Design des Unternehmens – führt zu einer Benutzeroberfläche, die es verschiedenen Nutzergruppen ermöglicht, die richtigen Daten zu finden, sie rasch zu interpretieren und somit die richtigen Rückschlüsse zu ziehen. Es gilt dabei, die Komplexität der Daten einfach und leicht erscheinen zu lassen.

Den Entwicklungsprozess solcher User Interfaces unterstützt UseTree. Voraussetzung für deren Entwicklung sind die Einbindung der unterschiedlichen Nutzergruppen und die enge Verzahnung von UseTree als Beratungsagentur mit dem Maschinen- und Anlagenbauer als Kunden. Gelingt dies, ist der Einsatz von großen Investitionen der Maschinenbauer in die Digitalisierung ihrer Produkte effizienter.

Unter folgendem Link finden Sie den vollständigen F.A.Z.-Artikel:
http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/unternehmen/maschinenbauern-fehlt-trotz-vdma-politisches-sprachrohr-14569661.html

 

Bildquelle: https://unsplash.com/photos/xFjti9rYILo

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