UX in der Projektarbeit: 5 Dinge, die jeder wissen sollte

Vor Kurzem wurde auf interaction-design.org ein lesenswerter Beitrag zum Thema UX in der Projektarbeit veröffentlicht, der die wichtigsten Punkte zur Rolle und zum Verständnis von UX in der Produktentwicklung anspricht. Auch wir möchten zum neuen Jahr die Gelegenheit nutzen, um noch einmal diese Punkte aufzugreifen und eventuelle Missverständnisse aus dem Weg zu räumen. Hier also fünf Dinge, die jeder über UX in der Projektarbeit wissen sollte:

1. UX Research ist wesentlich für die Produktentwicklung.

Die erste Hürde in UX-Projekten sind oftmals die Leute, die denken, dass sie bereits alles über ihre Kunden wissen. Wichtig hier: Es muss zwischen Markt- und UX-Forschung unterschieden werden. Marktstudien betrachten weite Trends sowie das Kaufverhalten von Kunden. UX Research untersucht vielmehr individuelle Verhaltensweisen von Kunden bei der Nutzung eines Produkts.

2. UX-Prozesse sind iterativ.

Um großartige Produkte zu entwickeln, benötigen wir Iterationen, sprich wir müssen unsere Idee testen, anpassen und danach wieder testen. Erst wenn wir endlich eine Iterationsstufe erreicht haben, die erheblich besser als die letzte Version bzw. das Produkt der Konkurrenz ist, haben wir unser Ziel erreicht. Das braucht meist einige Zeit, ist aber notwendig.

3. Es gibt keinen UX-Standardprozess.

UX darf nicht als ein standardmäßiger Prozess verstanden werden, der für jedes Produkt gleich angewendet werden kann. Genauso wie jedes Produkt und jede Nutzergruppe etwas Einzigartiges sind, so sollte auch jeder Entwicklungsprozess etwas Einzigartiges sein.

4. JA, wir müssen testen.

Um Produkte zu gestalten, die Ihre Kunden liebend gern nutzen, müssen wir testen. Auch wenn UX-Experten an Bord des Entwicklungsteams sind, repräsentieren diese nicht Ihre Nutzer. Tests mit zukünftigen Nutzern sind die einzige Rückversicherung, die wir haben, um festzustellen, ob sich das Produkt in die richtige Richtung entwickelt.

5. UX ist mehr als Usability.

Usability ist wichtig. Aber User Experience ist mehr. Usability ist die Mindestanforderung, die ein marktreifes Produkt erfüllen sollte. Wie die Autoren von interaction-design treffend formulieren: UX beinhaltet alles, was den Unterschied zwischen „it works“ und „it wows“ ausmacht!

Den kompletten Artikel finden Sie unter https://www.interaction-design.org/literature/article/5-things-everyone-should-know-about-ux-work.

 

Bildquelle: Photo by Štefan Štefančík on Unsplash, Author/Copyright holder: Unsplash.com, Copyright terms and licence: CC0

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UseTree beim World Usability Day Berlin 2017

Am 9. November 2017 war es wieder so weit! Rund 550 Besucher kamen ins Mercure Hotel MOA, um gemeinsam den weltweiten Tag der Usability und User Experience in Berlin zu erleben.

In interessanten Vorträgen und Workshops wurde das diesjährige Thema „Artificial Intelligence“ aus vielseitigen Blickwinkeln beleuchtet. Referenten und Teilnehmer diskutierten dabei in spannenden Talks die Chancen und Herausforderungen, die sich für Gestalter und Nutzer aus den neuen Möglichkeiten im Bereich AI ergeben.

Auch wir von UseTree konnten Teil dieses spannenden Tages sein. Zusammen mit Tom Lüders von der Hella Aglaia Mobile Vision stellte Stefan unsere Zusammenarbeit zum Hella Labeling Tool für Fahrerassistenzsysteme vor. Dabei ging es um die Entwicklung und Erprobung von Fahrerassistenzsystemen, die zunehmend Unterstützung, Komfort und mehr aktive Sicherheit bieten. Von einer Fahrzeuggeneration zur nächsten werden diese Systeme immer intelligenter, müssen jedoch bis zu deren Zulassung hohe Anforderungen erfüllen.

Um Aussagen über Leistungsfähigkeit, Qualität und Zuverlässigkeit von Assistenzsystemen treffen zu können, bedarf es während der Entwicklung und auch im Testbetrieb großer Mengen an Daten sowie der zuverlässigen Erfassung dieser Trainingsdaten (Labeling). Wir durften in unserem Vortrag „User-Centered-Design in der Entwicklung von Fahrerasssistenzsystemen“ zeigen, wie im gemeinsamen Projekt der Hella Aglaia und UseTree ein System entstanden ist, mit dem nachhaltig die Qualität der Arbeitsergebnisse erhöht und die Durchlaufzeiten für das manuelle Labeling gesenkt werden konnte.

Wir danken noch einmal allen Teilnehmern des diesjährigen World Usability Day Berlin für die inspirierenden Vorträge & Gespräche – bis 2018!

Mehr Eindrücke und Fotos vom WUD Berlin 2017: https://flimme.tv/wud_berlin

Der World Usability Day 2017 im Newsletter des BMWi: http://newsletter.mittelstand-digital.de

Weitere Infos rund um den WUD Berlin: http://2017.wud-berlin.de

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World Usability Day Berlin 2017

Die technischen Möglichkeiten im Bereich der künstlichen Intelligenz / Artificial Intelligence schreiten rapide voran. Für uns – als Gestalter wie auch als Nutzer dieser Systeme – ergeben sich daraus viele neue Herausforderungen und Chancen, die Thema des diesjährigen World Usability Day Berlin am 9. November 2017 im Mercure Hotel MOA Berlin werden sollen.

Unsere Umwelt wird immer intelligenter. Computer und Maschinen nähern sich dem Menschen in ihren Fähigkeiten, ihren Interaktionsmöglichkeiten und in ihrem Verhalten immer stärker an. Smartphones reden mit uns, empfehlen uns Restaurants basierend auf unseren Vorlieben und erkennen, wer auf unseren Fotos zu sehen ist. Autos lernen, autonom zu fahren und vereinbaren Wartungstermine, bevor ein Schaden überhaupt eintritt.

In der UX-Community bemühen wir uns, die Interaktion mit Maschinen immer menschenfreundlicher zu gestalten. Rücken wir diesem Ziel etwas näher, wenn Maschinen lernen, ‚Bedeutungen‘ zu verstehen, situationsabhängig Informationen zu vermitteln und selbständig Schlussfolgerungen ziehen? Welche Chancen bietet künstliche Intelligenz, um die Kluft zwischen Mensch und Maschine weiter zu überbrücken? Was sind die Anforderungen an ein Interface im Zeitalter von AI?

Beim World Usability Day Berlin 2017 sollen diese und weitere Fragen diskutiert werden. Dazu wird in interessanten Beiträgen gezeigt, wozu AI-Systeme heutzutage in der Lage sind. Es soll aber auch die menschliche Sicht auf intelligente Systeme kritisch hinterfragt werden – so z.B. in Untersuchungen zur Akzeptanz von AI-Systemen, Betrachtungen zu Veränderungen im Interaktionsverhalten und zu den Auswirkungen auf das gesellschaftliche Miteinander.

Weitere Informationen zum World Usability Day Berlin 2017 sowie zum diesjährigen Programm und zur Anmeldung gibt es unter folgendem Link: 2017.wud-berlin.de.

 

Bildquelle: http://2017.wud-berlin.de

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UseTree auf der Bosch ConnectedWorld

Vom 15. – 16. März fand in diesem Jahr in der STATION-Berlin die jährliche IoT-Konferenz „Bosch ConnectedWorld“ der Bosch-Gruppe statt. In drei Session Tracks, inspirierenden Keynotes, einer großen IoT-Ausstellung und vier Hack Challenges konnten die Teilnehmer ihre Best Pracices rund um das Thema Internet of Things teilen. Und auch wir von UseTee waren dabei!

Im Rahmen des Hackathons durften wir Teil eines interessanten UX-Workshops sein, in dem die beiden motivierten Teilnehmer-Gruppen zwei Tage lang die Phasen des Design-Thinking-Prozesses durchlaufen und unterschiedliche Methoden ausprobieren konnten. Als Abschluss wurden den Zuschauern zwei begeisternde Konzeptideen präsentiert, die die kreative Arbeit der einzelnen Workshop-Phasen anschaulich widerspiegelte.

Auch konnten wir Einblicke in die große IoT-Ausstellung gewinnen und den hochwertigen Keynotes lauschen, die den Konferenzteilnehmern aktuelle Fallstudien und Methoden als auch die visionären Ideen der Zukunft zu IoT-Produkten, -Dienstleistungen und -Lösungen näher brachten.

Weitere Infos zur diesjährigen Bosch ConnectedWorld finden Sie unter: www.bcw.bosch-si.com/berlin/.

 

 

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Deutsche Maschinenbaubranche auf der Suche nach der richtigen Balance

Am 12.12.2016 berichtete die F.A.Z. im Rahmen des Wechsels an der Spitze des Verbandes Deutscher Maschinen- und Anlagenbauer über die Situation der deutschen Maschinenbaubranche: Trotz neuem motivierenden Verbandspräsidenten sucht sie noch nach der richtigen Balance zwischen Gründlichkeit und Geschwindigkeit.

Die deutschen Maschinenbauer gehören mit ihren hochmodernen, vernetzten und miteinander kommunizierenden Produkte zweifelsohne international zur technischen Avantgarde, so die F.A.Z. Allerdings könnte der Umgang mit den Daten, die die Maschinen zusammentragen, kreativer sein. Und damit fehlt ein wesentlicher Baustein zu einem Produkt, das im Rahmen der Plattform Industrie 4.0 beschrieben wird. Die Nutzung von Big Data und Cloud-Lösungen gelte nicht als Kernkompetenz der Maschinen- und Anlagenbauer, obwohl bereits durchschnittlich ein Drittel der Investitionen in die Digitalisierung gesteckt würde.

Um die gewonnenen Daten der Wertschöpfungskette derart zuzuführen, dass sie Grundlage sein können für Prozessoptimierungen und strategische Entscheidungen, ist nicht nur eine geeignete algorithmische Aufarbeitung erforderlich, sondern auch eine geeignete Darstellung dieser Interpretationen. Die Darstellung benötigt ein Konzept, das die Gemeinsamkeiten einer Produktfamilie widerspiegelt und gleichzeitig die Besonderheiten eines einzelnen Produktes herausarbeitet. Die Überführung eines solchen Konzeptes in ein Design – das eingebettet ist in das Corporate Design des Unternehmens – führt zu einer Benutzeroberfläche, die es verschiedenen Nutzergruppen ermöglicht, die richtigen Daten zu finden, sie rasch zu interpretieren und somit die richtigen Rückschlüsse zu ziehen. Es gilt dabei, die Komplexität der Daten einfach und leicht erscheinen zu lassen.

Den Entwicklungsprozess solcher User Interfaces unterstützt UseTree. Voraussetzung für deren Entwicklung sind die Einbindung der unterschiedlichen Nutzergruppen und die enge Verzahnung von UseTree als Beratungsagentur mit dem Maschinen- und Anlagenbauer als Kunden. Gelingt dies, ist der Einsatz von großen Investitionen der Maschinenbauer in die Digitalisierung ihrer Produkte effizienter.

Unter folgendem Link finden Sie den vollständigen F.A.Z.-Artikel:
http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/unternehmen/maschinenbauern-fehlt-trotz-vdma-politisches-sprachrohr-14569661.html

 

Bildquelle: https://unsplash.com/photos/xFjti9rYILo

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